Fortlaufende Gruppen


Tanztherapeutische Selbsterfahrung


Im Tanz kommt die Verbindung kreativen Ausdrucks mit bewusster Körper- und Selbstwahrnehmung zum tragen, welcher in dieser einjährigen Gruppe durch Improvisationstechniken des Ausdrucks- und des zeitgenössischen Tanzes, in der Selbsterfahrung, nachgegangen wird. Beide Tanzformen setzen sich unetrschiedlich mit der Suche nach natürlichen, befreienden und wahrhaftigen Bewegungen sowie der Bedeutung gesellschaftlich codierter Körper auseinander. In der Erforschung alltäglicher, tanztechnischer und spontaner Bewegung kann so auch das uns als Abwesendes begleitende erkannt werden. So können in der tänzerischen Improvisation Gefühle, Gedanken und innere Konflikte auftauchen, die dann in einer tänzerischen Gestaltung einen symbolischen Ausdruck finden. Diesen Porzess der Selbsterfahrung unterstüzenden kommen unterschiedliche tanztherapeutische Methoden zur Anwendung, die auch im gruppendynamischen Miteinander das gegenseitig sehen und gesehen werden erlebbar machen. Es entwickelt sich eine bewusstere Selbstwahrnehmung und das Erleben der eigenen kreativen und gestalterischen Fähigkeiten ermöglichen einen sichereren Umgang mit den Unsicherheiten und Krisen des Lebens.

Im Gruppenprozess kann sich die Möglichkeit ergeben, dass die erlebten Themen in einem Tanztheater weiter vertieft werden und abstrahiert zur Darstellung kommen.

Leitung: Magdalena Jäger
Preis: monatlich 90 Euro
Anmeldung hier

Zur Teilnahme an der Gruppe ist ein kostenloses, persönliches Vorgespräch verpflichtend.


Authentic Movement


Mit der Methode des Authentic Movement können unter Einbeziehung tanztherapeutischer Methoden tiefgehende individuelle Probleme  sich durch gruppendynamische Prozesse verändern, so dass der Bezug und der Umgang mit den Anforderungen der Außenwelt in positiver  Weise beeinflusst wird. Die fortlaufende Jahresgruppe stärkt das „Selbstempfinden“  und führt somit zu einer tragfähigen persönlichen Sicherheit und zu einem stabilen Umgang mit konflikthaften Prozessen. Im „Spiegelbild der Anderen“ wird der Körper als emotionaler und materieller Erfahrungsraum wiederbelebt.

Die Methode wurde von Mary Stark Whitehouse (USA) begründet und von Janet Adler (USA) weiter entwickelt. Durch die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und einem „Witness“ als aufmerksamer Begleiter werden in der freien Improvisation sowohl verborgene Bilder wiederbelebt als auch verschüttete Prozesse zu tiefen Schichten der Erinnerung möglich.  Die Erfahrungen werden unter Beachtung einer wertfreien und nicht interpretierenden Kommunikationsweise verbalisiert, was zur fortschreitenden Selbsterkenntnis führt. Am Institut werden mediale Ausdrucksformen und spezifische Methoden der Tanztherapie prozessorientiert in die Methode des Authentic Movement einbezogen. Sie verhelfen dazu eine dreidimensionale Struktur des Koerpers erfahrbar zu machen, womit durch das Erleben von Koerpergrenzen eine Stabilisierung der Persönlichkeit gegeben ist, die zu Erlebnissen von tiefergehenden Prozessen die erforderlichen Voraussetzungen schafft. Somit  ist die Teilnahme an diesen Gruppen für einen weiten Personenkreis möglich.

Leitung: Anna Pohlmann
Kosten: siehe Preise
Anmeldung hier

Zur Teilnahme an der Gruppe ist ein kostenloses, persönliches Vorgespräch verpflichtend.


Authentic Movement und Tanztheater


In einer fortlaufenden Gruppenerfahrung  mit der Methode des Authentic Movement können unter Einbeziehung tanztherapeutischer Methoden persönliche Probleme sich positiv verändern und  der Zugang zu einem kreativen Potential sich eröffnen oder sich intensivieren. Sie stärkt das „Selbstempfinden“ und führt zur tragfähigen persönlichen Sicherheit und zu einem stabilen Umgang mit konflikthaften Prozessen. Im „Spiegelbild der Anderen“ wird der Körper als emotionaler und materieller Erfahrungsraum wiederbelebt.
Die Methode wurde von Mary Stark Whitehouse (USA) begründet und von Janet Adler (USA) weiter entwickelt. Durch die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und einem „Witness“ als aufmerksamer Zeuge der Bewegung, werden in der freien Improvisation sowohl verborgene Bilder wiederbelebt als auch verschüttete Prozesse zu tiefen Schichten der Erinnerung möglich entsprechend einer aktiven Imagination innerhalb der Bewegungsimprovisation. Die Erfahrungen werden unter Beachtung einer wertfreien und nicht interpretierenden Kommunikationsweise verbalisiert, was zur fortschreitenden Selbsterkenntnis führt. Am Institut werden mediale Ausdrucksformen und spezifische Methoden der Tanztherapie prozessorientiert in die Methode des Authentic Movement einbezogen. Sie verhelfen dazu eine dreidimensionale Struktur des Koerpers erfahrbar zu machen, womit durch das Erleben von Koerpergrenzen eine Stabilisierung der Persönlichkeit gegeben ist, die zu Erlebnissen von tiefergehenden Prozessen die erforderlichen Voraussetzungen schafft. Somit  ist die Teilnahme an diesen Gruppen für einen vielfältigen  Personenkreis möglich.

Die Idee eines therapeutischen Tanztheaters entwickelte sich in Anlehnung an die Methode des „Theater der Unterdrückten“ von Augusto Boal in Brasilien. Darin wird Kunst und Selbsterfahrung mit politischem Probehandeln kombiniert. Die Inhalte der Szenen entstehen aus einem Dialog von Teilnehmern und dem Regisseur. Ausgehend von diesen Prinzipien entwickeln sich die thematischen Inhalte des therapeutischen Tanztheaters basierend auf den Erfahrungen und Bewegungsformen der TeilnehmerInnen innerhalb der fortlaufenden Gruppe des Authentic Movements. Deren Inhalte werden in einem gemeinsamen Dialog zu einer Choreografie als Tanztheater umgesetzt. So entstehen die Szenen aus den  emotionalen und tänzerischen Erfahrungen der GruppenteilnehmerInnen und den darin verwendeten Medien von Musik, Malerei, Tonarbeiten und Videos. Über eine eventuelle Aufführung entscheiden die GruppenteilnehmerInnen.

Leitung: Anna Pohlmann
Kosten: siehe Preise
Anmeldung hier

Zur Teilnahme an der Gruppe ist ein kostenloses, persönliches Vorgespräch verpflichtend.