Seminare


Authentic Movement Einführungsseminar


Das Authentic Movement beinhaltet eine dyadische Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und einem unbewegten oder bewegten „Zeugen“ als aufmerksamen und achtsamen Begleiter. Beide vertiefen ihre Erfahrungen miteinander in einem wertfreien und nicht interpretierenden sprachlichen Austausch, in dem die bewussten und unbewussten Inhalte und Prozesse auftauchen. So werden tiefgehende Erfahrungen mit sich „Selbst“ im Spiegelbild „der Anderen“ möglich. Verschüttete und unbewusste Erinnerungen können ins Bewusstsein dringen und in der tänzerischen Improvisation zur Darstellung kommen. Innerhalb einer fortlaufenden Gruppe erweitert sich somit die Introspektionsfähigkeit, was zur möglichen Erfahrung einer „positiven Leere“ führen kann.

Dieses Einführungsseminar vermittelt einen praktischen Einstieg in die Methode des Authentic Movement (AM) unter Einbeziehung von spezifischen tänzerischen und tanztherapeutischen Methoden, wie es als Psychotherapeutische Methode der Tanztherapie am Institut durchgeführt wird. Das Seminar ist sowohl für Interessierte angedacht, die keinerlei Erfahrungen im AM aufweisen oder vertiefende Anliegen damit verbinden möchten. Es wird den individuellen Bedürfnissen der Gruppe angepasst und eventuell kreative Medien mit einbezogen.

 


Klangheilung Intensiv


Klangheilung Intensiv

Jeder individuelle Körper schwingt in sehr eigenen unterschiedlichen Frequenzen, die sich in einem „harmonischen Gleichklang“ befinden. Ist dieser gestört, aus- oder durch einander geraten, befindet sich damit auch das innere Gleichgewicht im Wanken. Mit Hilfe von Gesang und Klängen, im Sinne von transformierenden innerlichen Frequenzen, kann diese Harmonie heilend wiederhergestellt werden. Dies geschieht im Seminar mit den Singstimmen der Teilnehmer, die von Monochord, Klangschalen und Trommeln unterstützt werden und die zu intensiven „Selbst-Erfahrungen“ führen können. Über die Wirkung von Vokal- und Obertongesang als Klangmeditation können tiefgehende Erlebnisse entstehen. Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet und wird den individuellen Bedürfnissen der Gruppe angepasst.

11. November 2018 – 10:00 bis 18:00 Uhr Preis 90 Euro
Leitung: Michael Knaupp und Floriano Seccciani – Heilkünstler- Shenergie
www.shenergie.net


Meditation und Tanz


In fast allen interkulturellen Tanzstilen sind meditative Aspekte ihrer Tanztechnik enthalten. In diesem Seminar werden diese Aspekte unterschiedlichster Tanzstile auf der Basis ihrer einfachen Grundschritte sowohl in Kreistänzen als auch in einzelnen individuellen Tanzfiguren zu meditativen Erlebnissen führen.

 Dabei verhilft die klare und einfache Anordnung der Schritte in der Wiederholung ihre rhythmische Strukturen körperlich anzunehmen als auch psychische Zustände zu kompensieren. So kann in einem Akt der Konzentration die Verbindung einer inneren und äußeren Welt in einer Einheit von kosmischer und psychischer Ordnung erlebbar werden, identisch mit dem Innersten seiner Selbst.

Im Wesentlichen sind es Elemente der Tanzstile von Ballett, Walzer, Modern, Khatak und Derwisch drehen die mit oder ohne Musik zur Anwendung kommen. Das Seminar ist offen für Personen mit oder ohne Tanzerfahrung und ist auf die individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen im Ablauf des Seminars eingestellt.

 


Authentic Movement
intensiv


Dem frühen archaischen Bewegungserleben wird eine besonders elementare Kraft zugeschrieben. Sie speist sich aus biologischen Wurzeln, die sich als elementare und urwüchsige Empfindung sprachlos aber effektvoll als lebenswichtiges Kräftepotential äußert. In diesem 20 stündigem Seminar wird mit kreativen Medien und tanztherapeutischen Arbeitsweisen ein Zugang zu diesem Bereich eröffnet, der mit dem Authentic Movement vertiefend körperlich erfahrbar wird und ins Bewusstsein dringen kann. Insofern bildet die Basis dieses Intensivseminars das Authentic Movement als Methode der psychotherapeutischen Tanztherapie. Das Authentic Movement beinhaltet die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und  einem  „Zeugen“ als aufmerksamen und achtsamen Begleiter, bezogen auf eine aktive Imagination der Bewegung.  Beide vertiefen ihre Erfahrungen in  einem wertfreien und nicht interpretierenden sprachlichen Austausch. Ziel ist es, tiefgehende Erfahrungen mit sich Selbst im „Spiegelbild des Anderen“ zu erfahren, den Körper als emotionalen und materiellen Erfahrungsraum kennen zu lernen und seinen Gedächtnisspuren näher zu kommen.Verschüttete und unbewusste Erinnerungen können ins Bewusstsein dringen und im Tanz zum Ausdruck und zur Darstellung kommen. Durch innere Bewegungen, dem Nachgeben willkürlicher Bewegungsimpulse, entstehen Körperempfindungen und Sinneseindrücke, die als archetypische Bilder in Erscheinung treten. Unter Umständen enstehen daraus kleine performative Darstellungen.

Dieses verlängerte Wochenendseminar bietet die Möglichkeit einer intensiven persönlichen Erfahrung mit den unbewußten und eventuell verschütteten Anteilen der Persönlichkeit und die Methode des Authentic Movement, wie es in besonderer Weise am Institut durchgeführt wird, kennen zu lernen.

Leitung: Anna Pohlmann
Kosten: 200 Euro

Siehe auch: Authentic Movement + Tanztheater fortlaufende Gruppe
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Tanztherapie und Märchen


Das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm ist die Geschichte weiblicher Adoleszenz innerhalb einer Elternbeziehung, in der uns von Beginn an das negativ narzisstische Element aufgezeigt wird. Hier begegnen uns die vielfältigsten Schwierigkeiten weiblicher Entwicklung, aber auch männlicher – väterlicher – Versagung. Das sich daraus entwickelnde Drama des Neides thematisiert in bestimmender Weise auch heute noch bedingt unser Beziehungsverhalten. Somit werden wir uns mit Fantasien, Gedanken, Bildern, Empfindungen und dem tänzerischen Bewegungsausdruck diesem Märchen als Geschichte von Vernichtungsplänen, Mordanschlägen und einer passiven Heldin in kreativer und „bewegender“ Weise nähern, um so eventuell unserem eigenen Drama zu begegnen. Letztendlich um durch die Begegnung mit unseren inneren Konflikten, den bösen und destruktiven Seiten unserer Persönlichkeit, zu einer neuen und erfüllten Phase des Weiblichen zu gelangen. Je nach Verlauf, werden Aspekte des Märchens bzw. Mythos „Amor und Psyche“ von Apuleius inhaltlich mit einbezogen sowie auf der methodischen Ebene vielfältige kreative Medien und eventuell Aspekte des Authentic Movements.
2017 kein Angebot

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Der Tanz und das Symbol


Das Spezifische an Jungs Lehre ist neben der Berücksichtigung traumatischer Erlebnisse die Betonung auf Aspekte von Erfüllung und Vervollkommnung. Diesen Entwicklungsprozess bezeichnet er als Individuation des Menschen, der darin in seiner Lebenszeit das in ihm „angelegte Potenzial“ immer mehr entdeckt und als zu sich gehörend annimmt. Auf diese Weise kann er sich schöpferisch in seiner Lebensgestaltung entfalten. Leitbilder auf diesem Weg sind die Symbole als geheimnisvolle Wegweiser, nicht nur im heilenden Kontext der Psychotherapie, sondern auch im künstlerischen Schöpfungsprozess und im Schicksalsprozess des Lebens. Verbunden damit ist die Hinwendung zum eigenen Schatten, der nach Jung unsere unbewussten und somit verdrängten Potenziale enthält.
Der Tanz, die freie Bewegungsassoziation und die Träume, ermöglichen einen Zugang zu Inhalten des Unbewussten mittels ihrer symbolischen Form. Damit kann mit einem Umkreisen des Symbols begonnen werden, um seinen Sinn zu erspüren, tiefer zu ergründen und bewusst zu erleben.
In diesem Seminar werden der „Schatten“, die „Archetypen“ und die „Mythen“ in der tänzerischen Bewegungsimprovisation im Kontakt zum Unbewussten wiederbelebt, über die Gestaltung ins Bewusstsein gebracht und im Gespräch vertieft.
Gegebenenfalls kann die“ Transzendente Funktion“ der jungianischen Lehre aufgenommen werden

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Interkulturelle Tänze und Tanztherapie


Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse von interkulturellen Tänzen und verbindet diese mit einer Reflektion des individuellen Erlebens durch Methoden der Psychotherapeutischen Tanztherapie. Zur Anwendung kommen lateinamerikanische, europäische und orientalische Tänze. Bei Bedarf können auch TeilnehmerInnen Tänze einbringen. Die spezifischen emotionalen Ausdrucksweisen der Tänze mit ihren kulturellen und formgebenden Aspekten bestimmen mit ihren spezifischen Rhythmen den prozessorientierten Inhalt des Seminars. Die emotionale und sinnliche Erfahrung des „Eigenen und des Fremden“ ermöglicht somit biografisch als auch sinngebend ein tieferes allgemeines Verständnis für die Vielfallt innerhalb eines gemeinsamen Ursprungs.
Allgemein wird von einem Kulturbegriff ausgegangen, der von einem gemeinsamen Ursprung menschlicher Existenz ausgeht, auf dem sich die Besonderheiten nationaler Identität in gegenseitiger lebens- und umweltbedingter Vermischung herausgebildet haben und der Tanz als eine „Brücke des Verstehens“ an zu sehen ist.
Die Teilnahme bedingt keine tänzerischen Vorkenntnisse, doch die Motivation sich auf die Erfahrung von Rhythmus und tänzerische Vorgaben einlassen zu wollen.
Zur Anwendung kommen unter anderem, folgende Tänze:  Walzer, Bachata, Salsa, Sufi-Kathak, Ausdruckstanz und Zeitgenössischer Tanz in der Vermittlung und Selbsterfahrung

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Tanzimprovisation – Das Spiel mit Körper, Raum und Zeit


In diesem Workshop widmen wir uns den drei essentiellen Bereichen des Tanzes Körper, Raum und Zeit. Mit Hilfe zeitgenössischer Tanztechniken und -konzepten wollen wir folgenden Fragen spielerisch improvisierend nachgehen: Wo und wie entsteht Bewegung im Körper? Welche Räume gibt es im Innen und im Außen? Wie verändert sich Bewegung mit und in der Zeit?  Abschließend soll das in der Improvisation entstandene Bewegungsmaterial genutzt werden um kleine tänzerische Szenen zu gestalten.
Kosten: 120 Euro
Leitung: Magdalena Jäger
Zur Zeit kein Angebot

 

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Körperbilder in
Tanz und Bewegung


Der eigene Körper ist fast immer ein stiller und unaufdringlicher Begleiter, dessen aufmerksame und wohlwollende Behandlung mit einer positiven Rückwirkung auf die seelische Befindlichkeit belohnt wird und als Teil des gesamten Selbstempfindens mit den Dingen und Vorgängen der Umwelt verbunden ist. So entstehen von Geburt an, fürs ganze Leben bestehende innige Beziehungen zwischen dem menschlichen Körper und der Außenwelt, die sich in ihrer ganzen Vielfalt mit all’ den Verletzbarkeiten des Lebens darin symbolisch ausdrücken, wodurch Identität als Verhältnis zur Welt ausgebildet werden kann.Doch, auch wenn es nicht so scheinen mag, zusehends entfernt sich mit den tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und den damit verbundenen Anforderungen der Körper aus dem Leben. Er scheint zur Abwesenheit verurteilt und dient nicht mehr zur Orientierung in einer immer unüberschaubarer werdenden Welt.

In diesem Seminar begeben wir uns auf die Suche nach den verschütteten Körpererfahrungen. Als „Erinnerungsspuren“ haben sie sich in unserem Körper symbolisiert und können somit, durch die tanztherapeutische Arbeitsweise als gezeichnete lebensgroße Körperbilder dann letztendlich in Erscheinung treten, ins Bewusstsein dringen, und in der tänzerischen Bewegung integriert werden.Bezogen auf die Anliegen der Teilnehmer kommen prozesshaft vielfältige körperorientierte und tanztherapeutische Methoden zur Anwendung sowie kreative Medien und rhythmisch – musikalische Begleitungen.

Leitung: Anna Pohlmann
Kosten: siehe Preise