Seminare

Bei allen Seminaren des PITTH besteht die Möglchkeit kostenlos im Studio zu übernachten.


Interkulturelle Tanzstile als meditatives Erleben


Dieses Seminar vermittelt Basiskenntnisse von interkulturellen Tänzen. Sowohl individuell als auch gemeinschaftlich in Einzel- und Paarimprovisationen, im Reigen und im kreisen um einen Mittelpunkt herum. Mit ihren spezifischen Rhythmen und formgebenden Aspekten bewirken sie unter Einbeziehung der jeweiligen Musikbegleitung eine Erweiterung im persönlichen und im interkulturellem Tanz – Verständnis. Weiterführend werden diese innerhalb der unterschiedlichen Formierungen in einen Zustand der Meditation überführt. Durch den tänzerisch – körperlichen Bezug entsteht eine vollständige Präsenz des Augenblicks innerhalb eines wachen Bewusstseins. In diesen meditativen Momenten kann mit den tänzerischen Aspekten den teilnehmenden Personen auf eine besondere Weise eine Einheitserfahrung erfahrbar werden, in der das menschliche Bemühen nach Sinnfindung und gemeinsamer Zugehörigkeit seit je her begründet ist. Diese geht von einem gemeinsamen Ursprung menschlicher Existenz aus, auf dem sich die Besonderheiten nationaler Identität in gegenseitiger lebens- und umweltbedingter Vermischung herausgebildet haben.

Zur Anwendung kommen lateinamerikanische, europäische und orientalische Tänze, wie z.B. Walzer, Bachata – Salsa, Sufi – Kathak, Moderner Tanz

Das Seminar ist für einen vielfältig interessierten Personenkreis ausgerichtet; sowohl zur beruflichen Fortbildung und/oder zur persönlichen Weiterentwicklung. Die Teilnahme bedingt keine tänzerischen Vorkenntnisse, doch die Motivation sich auf die besondere Erfahrung von Rhythmus und leichten tänzerischen Vorgaben einlassen zu wollen.

15./16. Februar 2020
Samstag 10h – 20h und Sonntag 10h – 14h
Leitung: Anna Pohlmann

Anmeldung hier

Bei allen vom PITTH angebotenen Seminaren besteht die Möglchkeit kostenlos im Studio zu übernachten.


Lateinamerikanischer Potpourri


Dieses Seminar gibt die besondere Gelegenheit in das südamerikanische Rhythmusgefühl einzutauchen. Sowohl in der Musik als auch im Tanz drückt sich eine intensive Lebensfreude aus, welche die eigene Kraft und Stärke spüren lässt. So verbindet sich die äußere Welt durch das Erlernen von Tanzschritten mit einem inneren körperlichen Rhythmus, der es ermöglicht dem eigenen Erleben auf „südamerikanische Weise“ einen Ausdruck zu verleihen.

Für alle Personen mit und ohne tänzerische Vorkenntnisse, die auf diese besondere Weise die Freude des lateinamerikanischen Rhythmuses kennenlernen möchten.

26./27. Oktober 2019 je 10h – 12h und 13h – 15h
Leitung: Jessica Vasquez
Preis: 100 Euro
Anmeldung: Hier


Tanztherapeutische Selbsterfahrung


Im Tanz kommt die Verbindung kreativen Ausdrucks mit bewusster Körper- und Selbstwahrnehmung zum tragen, welcher in dieser einjährigen Gruppe durch Improvisationstechniken des Ausdrucks- und des zeitgenössischen Tanzes, in der Selbsterfahrung, nachgegangen wird. Beide Tanzformen setzen sich unetrschiedlich mit der Suche nach natürlichen, befreienden und wahrhaftigen Bewegungen sowie der Bedeutung gesellschaftlich codierter Körper auseinander. In der Erforschung alltäglicher, tanztechnischer und spontaner Bewegung kann so auch das uns als Abwesendes begleitende erkannt werden. So können in der tänzerischen Improvisation Gefühle, Gedanken und innere Konflikte auftauchen, die dann in einer tänzerischen Gestaltung einen symbolischen Ausdruck finden. Diesen Porzess der Selbsterfahrung unterstüzenden kommen unterschiedliche tanztherapeutische Methoden zur Anwendung, die auch im gruppendynamischen Miteinander das gegenseitig sehen und gesehen werden erlebbar machen. Es entwickelt sich eine bewusstere Selbstwahrnehmung und das Erleben der eigenen kreativen und gestalterischen Fähigkeiten ermöglichen einen sichereren Umgang mit den Unsicherheiten und Krisen des Lebens.

Im Gruppenprozess kann sich die Möglichkeit ergeben, dass die erlebten Themen in einem Tanztheater weiter vertieft werden und abstrahiert zur Darstellung kommen.

Ab 5. Januar 14 tägig So.16h – 20h
Leitung: Magdalena Jäger
Preis: monatlich 90 Euro
Anmeldung hier

Zur Teilnahme an der Gruppe ist ein kostenloses, persönliches Vorgespräch verpflichtend.


Kreistanz im Rhythmus des indischen Kathak


Seminar zur Freude am besonderen Rhythmus der indischen Musik. In diesem Workshop werden einfache Basis Schritte und Bewegungsabläufe aus der indischen Tanztechnik des Kathak vermittelt. Mit besonderer Beachtung der individuellen Voraussetzungen der teilnehmenden Personen und dem entstehenden allgemeinen Gruppenverlauf werden diese Basiskenntnisse weiterführend in eine Choreografie des Kreistanzes eingebracht und umgesetzt.
Durch das Sich-Hineingeben in die Energie des Rhythmus, verstärkt von der besonderen Verbindung zu den Fußglocken ( Ghunghrus ) und dem tänzerischen Spiel mit dem Körper, können sich die Teilnehmer von den weltlichen alltäglichen Anspannungen auf diese Weise situativ befreien und in dem gemeinschaftlichen Tanzerlebnis die Erfahrung einer vertiefenden Kraft erspüren, begleitet von Christa Hoehn/Chattopadhyay auf der indischen Pakhavaj Trommel.
Fussglocken (Ghunghrus) sind zum Teil vorhanden, können aber auch gern mitgebracht werden. Getanzt wird barfuss in einem Wadenlangen, weit geschnittenen Rock, fuer maennliche Teilnehmer bitte in bequemen Hosen.

Das Seminar ist für einen vielfältig interessierten Personenkreis ausgerichtet; sowohl zur beruflichen Fortbildung und/oder zur persönlichen Weiterentwicklung.

14./15. September je von 12h – 17h inkl Pausen
Leitung: Christa Höhn – Chattopadhyay
Trommelbegleitung life von Christa Höhn – Chattopadhyay

Personenzahl: mindestens 8
Preis: 150 Euro

Bei allen vom PITTH angebotenen Seminaren besteht die Möglchkeit kostenlos im Studio zu übernachten.

Vertiefende Ausführungen zum Khataktanz hier

Anmeldung hier

 


Authentic Movement
intensiv


Dem frühen archaischen Bewegungserleben wird eine besonders elementare Kraft zugeschrieben. Sie speist sich aus biologischen Wurzeln, die sich als elementare und urwüchsige Empfindung sprachlos aber effektvoll als lebenswichtiges Kräftepotential äußert. In diesem 20 stündigem Seminar wird mit kreativen Medien und tanztherapeutischen Arbeitsweisen ein Zugang zu diesem Bereich eröffnet, der mit dem Authentic Movement vertiefend körperlich erfahrbar wird und ins Bewusstsein dringen kann. Insofern bildet die Basis dieses Intensivseminars das Authentic Movement als Methode der psychotherapeutischen Tanztherapie. Das Authentic Movement beinhaltet die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und  einem  „Zeugen“ als aufmerksamen und achtsamen Begleiter, bezogen auf eine aktive Imagination der Bewegung.  Beide vertiefen ihre Erfahrungen in  einem wertfreien und nicht interpretierenden sprachlichen Austausch. Ziel ist es, tiefgehende Erfahrungen mit sich Selbst im „Spiegelbild des Anderen“ zu erfahren, den Körper als emotionalen und materiellen Erfahrungsraum kennen zu lernen und seinen Gedächtnisspuren näher zu kommen.Verschüttete und unbewusste Erinnerungen können ins Bewusstsein dringen und im Tanz zum Ausdruck und zur Darstellung kommen. Durch innere Bewegungen, dem Nachgeben willkürlicher Bewegungsimpulse, entstehen Körperempfindungen und Sinneseindrücke, die als archetypische Bilder in Erscheinung treten. Unter Umständen enstehen daraus kleine performative Darstellungen.

Dieses verlängerte Wochenendseminar bietet die Möglichkeit einer intensiven persönlichen Erfahrung mit den unbewußten und eventuell verschütteten Anteilen der Persönlichkeit und die Methode des Authentic Movement, wie es in besonderer Weise am Institut durchgeführt wird, kennen zu lernen.

Leitung: Anna Pohlmann
Kosten: 200 Euro

Siehe auch: Authentic Movement + Tanztheater fortlaufende Gruppe
Zur Anmeldung


Tanztherapie und Märchen


Das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm ist die Geschichte weiblicher Adoleszenz innerhalb einer Elternbeziehung, in der uns von Beginn an das negativ narzisstische Element aufgezeigt wird. Hier begegnen uns die vielfältigsten Schwierigkeiten weiblicher Entwicklung, aber auch männlicher – väterlicher – Versagung. Das sich daraus entwickelnde Drama des Neides thematisiert in bestimmender Weise auch heute noch bedingt unser Beziehungsverhalten. Somit werden wir uns mit Fantasien, Gedanken, Bildern, Empfindungen und dem tänzerischen Bewegungsausdruck diesem Märchen als Geschichte von Vernichtungsplänen, Mordanschlägen und einer passiven Heldin in kreativer und „bewegender“ Weise nähern, um so eventuell unserem eigenen Drama zu begegnen. Letztendlich um durch die Begegnung mit unseren inneren Konflikten, den bösen und destruktiven Seiten unserer Persönlichkeit, zu einer neuen und erfüllten Phase des Weiblichen zu gelangen. Je nach Verlauf, werden Aspekte des Märchens bzw. Mythos „Amor und Psyche“ von Apuleius inhaltlich mit einbezogen sowie auf der methodischen Ebene vielfältige kreative Medien und eventuell Aspekte des Authentic Movements.
2017 kein Angebot

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Der Tanz und das Symbol


Das Spezifische an Jungs Lehre ist neben der Berücksichtigung traumatischer Erlebnisse die Betonung auf Aspekte von Erfüllung und Vervollkommnung. Diesen Entwicklungsprozess bezeichnet er als Individuation des Menschen, der darin in seiner Lebenszeit das in ihm „angelegte Potenzial“ immer mehr entdeckt und als zu sich gehörend annimmt. Auf diese Weise kann er sich schöpferisch in seiner Lebensgestaltung entfalten. Leitbilder auf diesem Weg sind die Symbole als geheimnisvolle Wegweiser, nicht nur im heilenden Kontext der Psychotherapie, sondern auch im künstlerischen Schöpfungsprozess und im Schicksalsprozess des Lebens. Verbunden damit ist die Hinwendung zum eigenen Schatten, der nach Jung unsere unbewussten und somit verdrängten Potenziale enthält.
Der Tanz, die freie Bewegungsassoziation und die Träume, ermöglichen einen Zugang zu Inhalten des Unbewussten mittels ihrer symbolischen Form. Damit kann mit einem Umkreisen des Symbols begonnen werden, um seinen Sinn zu erspüren, tiefer zu ergründen und bewusst zu erleben.
In diesem Seminar werden der „Schatten“, die „Archetypen“ und die „Mythen“ in der tänzerischen Bewegungsimprovisation im Kontakt zum Unbewussten wiederbelebt, über die Gestaltung ins Bewusstsein gebracht und im Gespräch vertieft.
Gegebenenfalls kann die“ Transzendente Funktion“ der jungianischen Lehre aufgenommen werden

2017 kein Angebot
zur Anmeldung


Interkulturelle Tänze und Tanztherapie


Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse von interkulturellen Tänzen und verbindet diese mit einer Reflektion des individuellen Erlebens durch Methoden der Psychotherapeutischen Tanztherapie. Zur Anwendung kommen lateinamerikanische, europäische und orientalische Tänze. Bei Bedarf können auch TeilnehmerInnen Tänze einbringen. Die spezifischen emotionalen Ausdrucksweisen der Tänze mit ihren kulturellen und formgebenden Aspekten bestimmen mit ihren spezifischen Rhythmen den prozessorientierten Inhalt des Seminars. Die emotionale und sinnliche Erfahrung des „Eigenen und des Fremden“ ermöglicht somit biografisch als auch sinngebend ein tieferes allgemeines Verständnis für die Vielfallt innerhalb eines gemeinsamen Ursprungs.
Allgemein wird von einem Kulturbegriff ausgegangen, der von einem gemeinsamen Ursprung menschlicher Existenz ausgeht, auf dem sich die Besonderheiten nationaler Identität in gegenseitiger lebens- und umweltbedingter Vermischung herausgebildet haben und der Tanz als eine „Brücke des Verstehens“ an zu sehen ist.
Die Teilnahme bedingt keine tänzerischen Vorkenntnisse, doch die Motivation sich auf die Erfahrung von Rhythmus und tänzerische Vorgaben einlassen zu wollen.
Zur Anwendung kommen unter anderem, folgende Tänze:  Walzer, Bachata, Salsa, Sufi-Kathak, Ausdruckstanz und Zeitgenössischer Tanz in der Vermittlung und Selbsterfahrung

2017 kein Angebot

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Tanzimprovisation – Das Spiel mit Körper, Raum und Zeit


In diesem Workshop widmen wir uns den drei essentiellen Bereichen des Tanzes Körper, Raum und Zeit. Mit Hilfe zeitgenössischer Tanztechniken und -konzepten wollen wir folgenden Fragen spielerisch improvisierend nachgehen: Wo und wie entsteht Bewegung im Körper? Welche Räume gibt es im Innen und im Außen? Wie verändert sich Bewegung mit und in der Zeit?  Abschließend soll das in der Improvisation entstandene Bewegungsmaterial genutzt werden um kleine tänzerische Szenen zu gestalten.
Kosten: 120 Euro
Leitung: Magdalena Jäger
Zur Zeit kein Angebot

 

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