Alle Beiträge von Anna Pohlmann

Supervisionsseminar

In diesem Seminar kommen unter fachspezifischer Supervision, tanztherapeutische Fragestellungen aus der Praxis zur theoretischen Betrachtung und gegebenenfalls zur praktischen Umsetzung. Dabei stehen Themen zur Diagnostik, die Bedeutung von kreativen Medien und der Bezug zur tänzerischen Projektarbeit im Vordergrund ebenso wie die Planung und Durchführung von tanztherapeutischen Angeboten.

Berücksichtigt werden die innerhalb des tänzerischen Bewegungsgeschehens auftretenden Übertragungsphänomene und die in diesem Zusammenhang stehende professionelle verbale Begleitung. Grundsätzlich prägen die tanztherapeutischen Fragestellungen der Teilnehmer den Verlauf dieses Seminars.

Für alle Personen, die professionell an diesen Fragestellungen interessiert sind und für Absolventinnen der Weiterbildung am PITTH. Bescheinigung zur Fortbildung.

Termin: 11. – 12. September 2021
Leitung: Anna Pohlmann
Zeit: Samstag von 10 – 20 und Sonntag von 10 – 16 Uhr
Kosten: 200 Euro

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Tanzanleitungsseminar

Das prozessorientierte Anleiten von Tanz- und Bewegung in Gruppen und im Einzelkontakt ist eine Voraussetzung der tanztherapeutischen Arbeitsmethode. Als Kunsttherapie kommen dabei Fragen zur Anleitung unterschiedlicher Tanzstile und zur künstlerischen Projektarbeit innerhalb einer therapeutischen Arbeitsweise zur Anwendung.

Sie bieten die Möglichkeit sich im Anleiten von Tanz- und/oder Bewegungsinterventionen zu erfahren und Fragen aus der Praxis von Tanztherapie unter Supervision vertiefend zu reflektieren. Dieses Seminar ist sowohl für TanztherapeutInnen aus der beruflichen Praxis als auch für Absolventen der Weiterbildung geeignet. Es ebenfalls für Personen aus anderen tänzerischen und/oder therapeutischen Berufsfeldern geeignet. Anmeldung erfolgt schriftlich oder per mail.

Termin: Samstag 30. – Sonntag 31. Oktober
Leitung: Anna Pohlmann
Zeit: Samstag 10h – 20h und Sonntag 10h – 16h
Kosten: 200 Euro

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Zulassungsseminar

Der Einstieg in den Grundkurs und die Anmeldung zur Weiterbildung erfolgt nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Zulassungsseminar. Mit entsprechenden Voraussetzungen ist der Einstieg in einen laufenden Kurs eventuell möglich, dann erfolgt die Aufnahme ebenfalls über die Teilnahme an einem Zulassungsseminar. Grundsätzlich ist dieses als ein beiderseitiges Auswahlseminar aufzufassen. Es vermittelt in Theorie und Praxis als Selbsterfahrung die Arbeitsweise des Instituts und beinhaltet unter anderem die tanztherapeutische Arbeit mit Märchen. Ein tabellarischer Lebenslauf mit den wichtigsten Lebensdaten und dem beruflichen Werdegang sollten vorliegen. Die Anmeldung kann schriftlich oder per mail erfolgen.

Zeit: Samstags von 9 – 21 Uhr        Kosten: 150 Euro

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„Das ersehnte Ei“

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Dieses Tanztheaterprojekt wurde aus den Themen einer ca. zweijährigen tanztherapeutischen Gruppe  entwickelt. Im November 2005 ist das Tanztheaterstück in der Lola-Rogge Schule in Hamburg aufgeführt worden. Hier wurde erstmals die Idee geboren, Elemente des Authentic Movements in ein Tanztheaterprojekt einzufügen.

Psychotherapeutisches Tanztheater + Authenic Movement

Die Idee eines therapeutischen Tanztheaters entwickelte sich durch persönliche Erfahrungen mit der Methode des „Theater der Unterdrückten“ von Augusto Boal in Brasilien. Darin wird Kunst und Selbsterfahrung mit politischem Probehandeln kombiniert. Die Inhalte der Szenen entstehen aus einem Dialog von Teilnehmern und Regisseur.

Ausgehend von diesen Prinzipien entwickeln sich die thematischen Inhalte des therapeutischen Tanztheaters  auf den Erfahrungen und Bewegungsformen der TeilnehmerInnen der einjährigen Authentic Movement Gruppe. Deren Inhalte werden anschließened in einem gemeinsamen Dialog zu einer Choreografie als Tanztheater umgesetzt. So entstehen die Szenen in einem gemeinsamen Prozess aus den  emotionalen und tänzerischen Erfahrungen der GruppenteilnehmerInnen und den darin verwendeten Medien von Musik, Malerei, Tonarbeiten und Videos. Die Gruppe ist mit dem Tanztheater für 2016 beendet. Eventuell 2017 Aufführung des Tanztheaters.

Neue Gruppe: Ab 19. März 2017 Sonntag von 10 – 20 Uhr / Max. 8 Teilnehmer
Zeiten: Sonntags 14tägig von 14 – 20 Uhr mit verängerten Treffen von 10 – 20 Uhr nach Absprache
Kosten: 90 Euro monatlich durchgehend auch in den Ferienzeiten
Anmeldungen  per mail ab sofort, Aufnahme nach einem kostenlosen Vorgespräch.
Leitung: Anna Pohlmann

Authentic Movement

Mit der Methode des Authentic Movement können unter Einbeziehung tanztherapeutischer Methoden tiefgehende individuelle Probleme  sich durch gruppendynamische Prozesse verändern, so dass der Bezug und der Umgang mit den Anforderungen der Außenwelt in positiver  Weise beeinflusst wird. Die fortlaufende Jahresgruppe stärkt das „Selbstempfinden“  und führt somit zu einer tragfähigen persönlichen Sicherheit und zu einem stabilen Umgang mit konflikthaften Prozessen. Im „Spiegelbild der Anderen“ wird der Körper als emotionaler und materieller Erfahrungsraum wiederbelebt.

Die Methode wurde von Mary Stark Whitehouse (USA) begründet und von Janet Adler (USA) weiter entwickelt. Durch die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und einem „Witness“ als aufmerksamer Begleiter werden in der freien Improvisation sowohl verborgene Bilder wiederbelebt als auch verschüttete Prozesse zu tiefen Schichten der Erinnerung möglich.  Die Erfahrungen werden unter Beachtung einer wertfreien und nicht interpretierenden Kommunikationsweise verbalisiert, was zur fortschreitenden Selbsterkenntnis führt. Am Institut werden mediale Ausdrucksformen und spezifische Methoden der Tanztherapie prozessorientiert in die Methode des Authentic Movement einbezogen. Sie verhelfen dazu eine dreidimensionale Struktur des Koerpers erfahrbar zu machen, womit durch das Erleben von Koerpergrenzen eine Stabilisierung der Persönlichkeit gegeben ist, die zu Erlebnissen von tiefergehenden Prozessen die erforderlichen Voraussetzungen schafft. Somit  ist die Teilnahme an diesen Gruppen für einen weiten Personenkreis möglich.

Interkulturelle Tänze und Tanztherapie

In dieser Gruppe werden interkulturelle Tänze, insbesondere Lateinamerikanische, Orientalische und Europäische, tänzerisch vermittelt und tanztherapeutisch mit einbezogen. Somit entsteht eine Erweiterung des tänzerischen Bewegungspotentials, des rhythmischen Bewegungsempfindens und  unterschiedliche kulturelle Besonderheiten werden körperlich erfahren und erlebt. Die daraus sich ergebenden Improvisationen führen dazu den Körper als Ort der Lebendigkeit neu zu entdecken, sich die Gefühlswelt auf diese Weise zu erschließen und die eigene Kraft tänzerisch aus zu loten. Tanztherapeutische Methoden unterstützen spielerisch diesen Prozess geleitete Gesprächsrunden im Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen vertiefen und unterstützen die entsprechenden  Erfahrungen.

Für erwachsene Personen  mit und ohne Bewegungserfahrung.

Leitung: Anna Pohlmann – Jessica Vasquez Valencia

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Essen – Körper – Gefühl

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Der Körper – wie ist er geformt, wie formt er uns, wie formen wir ihn, was formen wir durch ihn und mit ihm ? Das Gefühl – was, wann und wie fühlen wir, wodurch nehmen wir wahr, welche Bedürfnisse haben wir und wie können wir unsere Gefühle ausdrücken? Das Essen – wie ist unser Essverhalten, warum geben wir dem Essen eine uns selbst so beeinträchtigende Bedeutung, wie verstehen wir unsere Essgewohnheiten, was haben diese mit unserem Verhalten, mit unserer Geschichte und unseren Erfahrungen zu tun?

Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam in diesem tanztherapeutischen Seminar. Wir setzen uns mit den Wechselwirkungen und Zusammenhängen zwischen unseren Gefühlen, unseren Körpern und unserem (Ess)-Verhalten auseinander. Wir entdecken mittels des Tanzes und in der Bewegung und über das gesprochene Wort Möglichkeiten und Wege zur Bewältigung dieser Thematik. Das Seminar richtet sich an Personen, die sich von dem Inhalt angesprochen fühlen, ein problemhaftes Essverhalten empfinden oder an einer Essstörung leiden.

Leitung: Julia Strauer