Archiv der Kategorie: Seminare

Rotkäppchen tanzt mit Schneewitchen….

… und Rumpelstilzchen mit Goldmarie. Märchen sind uralte, tief in der Kultur eines Landes verwurzelte Geschichten, die in hoffnungsvoller, tragischer und auch amüsanter Weise, in den einzelnen Figuren das Ringen mit dem Guten und Bösen des menschlichen Daseins widerspiegeln. Jede*r Teilnehmer*in sucht sich vor dem Seminar eine Märchenfigur aus, mit welcher sich an dem Wochenende näher auseinandergesetzt wird. Die Wesenszüge, Wünsche und Sehnsüchte der Märchenfiguren können in der tänzerischen Improvisation und Gestaltung miteinander ausgelebt und entdeckt werden, sodass in einer abschließenden, auf Video aufgenommenen, Tanztheatersequenz die unterschiedlichen Themen und Figuren zu einer gemeinsamen Geschichte verwoben werden.

Zur Teilnahme an diesem Seinar sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Es bietet die Möglichkeit zur Selbsterfahrung, zum kennenlernen tanztherapeutischer Arbeitsweise und  zur Erweiterung des eigenen Ausdrucks- und Bewegungsrepertoires.

10./11. August je 10h – 18h
Leitung: Magdalena Jäger
Preis: 150 Euro

Anmeldung hier

Identität – Tanz – Malerei

Dieses Seminar ermöglicht es, bezogen auf die Methode des Kreativ- Impulstanzes, die eigene, natürliche und spontane Körpersprache zu entdecken und zu erweitern, wodurch  Emotionen, mit Körper und Geist in Einklang gebracht werden können. Kreativimpuls-Tanz ist eine Methode der Körperarbeit, die sich durch einen freien, spontanen Tanz ohne vorgegebene Regeln auszeichnet. Durch kreative und therapeutische Verfahren werden die Potentiale, die jeder Mensch in sich trägt geweckt, um einen gesunden körperlichen, psychischen und emotionalen Zustand zu erreichen. Im kreativen Tanz wird nicht vorrangig mit den bewussten und sichtbaren Bewegungen gearbeitet, sondern vor allem mit dem im Unbewussten vorhandenen. Das verhilft dazu, das eigene Bewegungsspektrum und dessen Ausdrucksfähigkeit zu erweitern, den Geist und den Körper näher zusammenzubringen und sich auf eine Reise in die innere Mitte zu begeben. Das Angebot richtet sich an Personen, die interessiert sind, sowohl physisch als auch psychisch, an einer Suche nach sich selbst. Das Seminar ist geeignet für Personen jeglicher weiblicher und männlicher Altersstufen, aller kulturellen Zugehörigkeiten und sowohl mit und ohne Tanz- und Bewegungserfahrung.

Leitung: Mario Bonilla

Tanz – Schauspiel – Musik

Dieses Seminar wird von Tanzraum Altona veranstaltet. Darin wird die Tanztechnik von Modern Dance und klassischen Ballett zum schauspielerischen Ausdruck im Beziehung gesetzt. Auf diese Wiese werden Choreografien entwickelt, die sowohl musikalische Elemente interpretieren als auch persönliche Tanzimprovisationen enthalten.

Für dieses Seminar ist die Anmeldung für 2015 abgeschlossen.

Interkulturelle Tänze und Tanztherapie

In dieser Gruppe werden interkulturelle Tänze, insbesondere Lateinamerikanische, Orientalische und Europäische, tänzerisch vermittelt und tanztherapeutisch mit einbezogen. Somit entsteht eine Erweiterung des tänzerischen Bewegungspotentials, des rhythmischen Bewegungsempfindens und  unterschiedliche kulturelle Besonderheiten werden körperlich erfahren und erlebt. Die daraus sich ergebenden Improvisationen führen dazu den Körper als Ort der Lebendigkeit neu zu entdecken, sich die Gefühlswelt auf diese Weise zu erschließen und die eigene Kraft tänzerisch aus zu loten. Tanztherapeutische Methoden unterstützen spielerisch diesen Prozess geleitete Gesprächsrunden im Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen vertiefen und unterstützen die entsprechenden  Erfahrungen.

Für erwachsene Personen  mit und ohne Bewegungserfahrung.

Leitung: Anna Pohlmann – Jessica Vasquez Valencia

zur Anmeldung

Essen – Körper – Gefühl

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Der Körper – wie ist er geformt, wie formt er uns, wie formen wir ihn, was formen wir durch ihn und mit ihm ? Das Gefühl – was, wann und wie fühlen wir, wodurch nehmen wir wahr, welche Bedürfnisse haben wir und wie können wir unsere Gefühle ausdrücken? Das Essen – wie ist unser Essverhalten, warum geben wir dem Essen eine uns selbst so beeinträchtigende Bedeutung, wie verstehen wir unsere Essgewohnheiten, was haben diese mit unserem Verhalten, mit unserer Geschichte und unseren Erfahrungen zu tun?

Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam in diesem tanztherapeutischen Seminar. Wir setzen uns mit den Wechselwirkungen und Zusammenhängen zwischen unseren Gefühlen, unseren Körpern und unserem (Ess)-Verhalten auseinander. Wir entdecken mittels des Tanzes und in der Bewegung und über das gesprochene Wort Möglichkeiten und Wege zur Bewältigung dieser Thematik. Das Seminar richtet sich an Personen, die sich von dem Inhalt angesprochen fühlen, ein problemhaftes Essverhalten empfinden oder an einer Essstörung leiden.

Leitung: Julia Strauer

Tanztherapie für Frauen nach Tumorerkrankung

Dieses Intensivseminar ist geeignet für Frauen, die nach überstandener Tumoroperation ihr Immunsystem durch Bewegung und Tanz stärken möchten. Die durch die Erkrankung bedingten körperlichen Veränderungen führen häufig zu einer Verunsicherung in der eigenen Identität. Dieses Seminar möchte dabei unterstützen, sich mit dem veränderten Körperbild auseinander zu setzen.Aufwärmübungen im Liegen und Stehen unter Einbeziehung von Atem und Stimme lockern den gesamten Körper und bereiten darauf vor, die Wahrnehmung zu schulen und die Körperverbindungen zu erfahren. Neben der Musik werden andere kreative Medien mit einbezogen, wie z.B. Tücher sowie mit Mal- und Tonmaterial. Getanzte Wörter, Sätze oder kleinere Texte fördern die Kreativität und geben dem Seminar eine spielerische Lebendigkeit. In Tanzimprovisationen kann das, was sich innerlich bewegt hat, zum Ausdruck gebracht werden. Gespräche über das im Tanz Erlebte begleiten den Prozess, so können auf diese Weise die körperlichen Veränderungen angenommen werden und sich das seelische Gleichgewicht stabilisieren. Teilnehmen können an Krebs erkrankte Frauen aller Altersgruppen. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Leitung: Silvia Rohwer

 

 

Contactimprovisation und Tanztherapie

Thema des Seminars sind die ursprünglichen Elemente der in den 60er Jahren in Amerika entwickelten Contactimprovisation, nämlich Schwerkraft, Bewegungsdynamik, Körperkontakt und Vertrauen in den Körper. Innerhalb des Kurses werden grundlegende technische Fähigkeiten vermittelt wie Gewicht geben und nehmen, Balance riskieren und sich im Raum orientieren. Die Vertiefung wird durch den Fokus auf die Körperwahrnehmung und die Aktivierung des Körpergedächtnisses geschaffen. Die sich daraus entwickelnde Improvisation, das dynamische Spiel und die wechselnden Partnerkonstellationen erlauben den TeilnehmerInnen sich selbst im Kontakt zu anderen zu spüren, eigene Bewegungsmuster zu erkennen und neue zu entdecken. Die daraus resultierenden Themen wie Nähe/Distanz, Macht/Ohnmacht, Autonomie/Abhängigkeit werden verbal und als tanztherapeutische Vorgehensweise auf genommen und in der Contactimprovisation weitergeführt. Auf diese Weise geschieht eine wechselweise Verbindung mit den tanztherapeutischen Methoden.

Leitung: Antje Feistel

Ausdruck und Präsenz im Tanz

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Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Erleben der persönlichen Ausdruckskraft in der tänzerischen Bewegung mit den tänzerischen und inhaltlichen Themen des Ausdruckstanzes. Über die Improvisation können unerahnte Seiten der Persönlichkeit in Erscheinung treten und Bekanntes mit anderen Facetten vertieft werden. Daraus können unplanmäßig kleine Szenen und Sequenzen entstehen, die sich dann vielleicht in überraschender Weise weiter entwickeln. Auf diese Weise sich die Gefühlswelt neu zu erschließen und den Körper in seiner Lebendigkeit zu erleben, ermöglicht es, sich  der kreativen Potentiale wieder bewusst zu werden. Die Bewegungsanalyse von Rudolf von Laban als Kunst der Bewegung kommt wechselweise in Improvisation, Performance und Choreographie zur Wirkung. Geeignet für tanzerprobte als auch absolut tanzunerfahrene Interessenten und Interessentinnen sowie für Personen mit dem Hintergrund einer Burn Out Erfahrung.

Leitung: Anna Pohlmann

Zeitgenössischer Tanz < > Choreographischer Baukasten

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In diesem Seminar wird die tänzerische Vielfalt des Zeitgenössischen Tanzes zur spielerischen Improvisation genutzt, in der mit den eigenen tänzerischen Möglichkeiten experimentiert werden kann. Verborgene Bewegungspotentiale werden wiederbelebt, erprobt und anschließend in eine Performance und/oder eine Choreografie umgesetzt. Den Zeitgenössischen Tanz zeichnet es in besonderer Art und Weise aus, keine spezifische Technik zu vermitteln, sondern unterschiedliche und interkulturelle Methoden des Tanzes anzuwenden. So entsteht ein ständiger Wandel von unterschiedlichen Formen und Stilen, in denen „Alltagsbewegungen“ einbezogen sind. Auf diese Weise wird in dem Seminar nicht nur die tänzerische Spontanität geschult, sondern ebenso choreografische Fertigkeiten an Hand des „choreografischen Baukasten“, von Prof. Gabriele Klein und Gitta Bartel vermittelt und erprobt. Musikalischer Rhythmus, Taktempfinden und die körperliche, experimentelle Bewegungserfahrung der Teilnehmer werden erweitert und die Fähigkeit, komplexe Tanzkompositionen choreografisch umzusetzen geschult. Für Personen mit Bewegungserfahrung und/oder professionell Interessierte.

Leitung: Bettina Kurtz

Kreative Kraft und Körperarbeit

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Dem körpernahen, sensorisch frühen Bewegungserleben wird eine besonders elementare Kraft zugeschrieben. Sie speist sich aus biologischen Wurzeln, die sich als elementare und archaische Affektempfindung sprachlos äußert. Damit entwickelt sich ein lebenswichtiges Kräftepotential, das die Antriebsdynamik des Erwachsenen bestimmt und sich in seinem Bewegungsverhalten äußert. Das Seminar wird in einer Zusammenführung von neueren Erkenntnissen der Körperarbeit, des Tanzes, der Bewegungsanalyse und tanztherapeutischen Methoden eine Verbindung von der frühkindlichen Bewegungsentwicklung bis zur Antriebsdynamik des Erwachsenen herstellen und diese mit entwicklungspsychologischen Betrachtungen  zusammen führen. Es wird im Besonderen der Frage nachgegangen, wie sich der Übergang von den Vorläufern der Antriebe zur vollen Antriebsdynamik des Erwachsenen vollzieht. Einhergehend mit dem Übergang einer affektbezogenen Empfindungswelt des Säuglings zur symbolhaften Gestaltungskraft des Erwachsenen. Je nach Gruppendynamik können die auftretenden Themen in einer choreografische Darstellung ihren Abschluss finden.

Leitung: Bettina Kurtz und Anna Pohlmann