Archiv der Kategorie: Allgemein

Interkulturelle Tänze und Tanztherapie

Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse von interkulturellen Tänzen und verbindet diese mit einer Reflektion des individuellen Erlebens durch Methoden der Psychotherapeutischen Tanztherapie. Zur Anwendung kommen lateinamerikanische, europäische und orientalische Tänze. Bei Bedarf können auch TeilnehmerInnen Tänze einbringen. Die spezifischen emotionalen Ausdrucksweisen der Tänze mit ihren kulturellen und formgebenden Aspekten bestimmen mit ihren spezifischen Rhythmen den prozessorientierten Inhalt des Seminars. Die emotionale und sinnliche Erfahrung des „Eigenen und des Fremden“ ermöglicht somit biografisch als auch sinngebend ein tieferes allgemeines Verständnis für die Vielfallt innerhalb eines gemeinsamen Ursprungs.
Allgemein wird von einem Kulturbegriff ausgegangen, der von einem gemeinsamen Ursprung menschlicher Existenz ausgeht, auf dem sich die Besonderheiten nationaler Identität in gegenseitiger lebens- und umweltbedingter Vermischung herausgebildet haben und der Tanz als eine „Brücke des Verstehens“ an zu sehen ist.
Die Teilnahme bedingt keine tänzerischen Vorkenntnisse, doch die Motivation sich auf die Erfahrung von Rhythmus und tänzerische Vorgaben einlassen zu wollen.
Zur Anwendung kommen unter anderem, folgende Tänze:  Walzer, Bachata, Salsa, Sufi-Kathak, Ausdruckstanz und Zeitgenössischer Tanz in der Vermittlung und Selbsterfahrung

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Der Tanz und das Symbol

Das Spezifische an Jungs Lehre ist neben der Berücksichtigung traumatischer Erlebnisse die Betonung auf Aspekte von Erfüllung und Vervollkommnung. Diesen Entwicklungsprozess bezeichnet er als Individuation des Menschen, der darin in seiner Lebenszeit das in ihm „angelegte Potenzial“ immer mehr entdeckt und als zu sich gehörend annimmt. Auf diese Weise kann er sich schöpferisch in seiner Lebensgestaltung entfalten. Leitbilder auf diesem Weg sind die Symbole als geheimnisvolle Wegweiser, nicht nur im heilenden Kontext der Psychotherapie, sondern auch im künstlerischen Schöpfungsprozess und im Schicksalsprozess des Lebens. Verbunden damit ist die Hinwendung zum eigenen Schatten, der nach Jung unsere unbewussten und somit verdrängten Potenziale enthält.
Der Tanz, die freie Bewegungsassoziation und die Träume, ermöglichen einen Zugang zu Inhalten des Unbewussten mittels ihrer symbolischen Form. Damit kann mit einem Umkreisen des Symbols begonnen werden, um seinen Sinn zu erspüren, tiefer zu ergründen und bewusst zu erleben.
In diesem Seminar werden der „Schatten“, die „Archetypen“ und die „Mythen“ in der tänzerischen Bewegungsimprovisation im Kontakt zum Unbewussten wiederbelebt, über die Gestaltung ins Bewusstsein gebracht und im Gespräch vertieft.
Gegebenenfalls kann die“ Transzendente Funktion“ der jungianischen Lehre aufgenommen werden

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Authentic Movement
intensiv

Dem frühen archaischen Bewegungserleben wird eine besonders elementare Kraft zugeschrieben. Sie speist sich aus biologischen Wurzeln, die sich als elementare und urwüchsige Empfindung sprachlos aber effektvoll als lebenswichtiges Kräftepotential äußert. In diesem 20 stündigem Seminar wird mit kreativen Medien und tanztherapeutischen Arbeitsweisen ein Zugang zu diesem Bereich eröffnet, der mit dem Authentic Movement vertiefend körperlich erfahrbar wird und ins Bewusstsein dringen kann. Insofern bildet die Basis dieses Intensivseminars das Authentic Movement als Methode der psychotherapeutischen Tanztherapie. Das Authentic Movement beinhaltet die Beziehung zwischen einem „Mover“ mit geschlossenen Augen während der Bewegung und  einem  „Zeugen“ als aufmerksamen und achtsamen Begleiter, bezogen auf eine aktive Imagination der Bewegung.  Beide vertiefen ihre Erfahrungen in  einem wertfreien und nicht interpretierenden sprachlichen Austausch. Ziel ist es, tiefgehende Erfahrungen mit sich Selbst im „Spiegelbild des Anderen“ zu erfahren, den Körper als emotionalen und materiellen Erfahrungsraum kennen zu lernen und seinen Gedächtnisspuren näher zu kommen.Verschüttete und unbewusste Erinnerungen können ins Bewusstsein dringen und im Tanz zum Ausdruck und zur Darstellung kommen. Durch innere Bewegungen, dem Nachgeben willkürlicher Bewegungsimpulse, entstehen Körperempfindungen und Sinneseindrücke, die als archetypische Bilder in Erscheinung treten. Unter Umständen enstehen daraus kleine performative Darstellungen.

Dieses verlängerte Wochenendseminar bietet die Möglichkeit einer intensiven persönlichen Erfahrung mit den unbewußten und eventuell verschütteten Anteilen der Persönlichkeit und die Methode des Authentic Movement, wie es in besonderer Weise am Institut durchgeführt wird, kennenzulernen.

Tanztherapie + Märchen

Das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm ist die Geschichte weiblicher Adoleszenz innerhalb einer Elternbeziehung, in der uns von Beginn an das negativ narzisstische Element aufgezeigt wird. Hier begegnen uns die vielfältigsten Schwierigkeiten weiblicher Entwicklung, aber auch männlicher – väterlicher – Versagung. Das sich daraus entwickelnde Drama des Neides thematisiert in bestimmender Weise auch heute noch bedingt unser Beziehungsverhalten. Somit werden wir uns mit Fantasien, Gedanken, Bildern, Empfindungen und dem tänzerischen Bewegungsausdruck diesem Märchen als Geschichte von Vernichtungsplänen, Mordanschlägen und einer passiven Heldin in kreativer und „bewegender“ Weise nähern, um so eventuell unserem eigenen Drama zu begegnen. Letztendlich um durch die Begegnung mit unseren inneren Konflikten, den bösen und destruktiven Seiten unserer Persönlichkeit, zu einer neuen und erfüllten Phase des Weiblichen zu gelangen. Je nach Verlauf, werden Aspekte des Märchens bzw. Mythos „Amor und Psyche“ von Apuleius inhaltlich mit einbezogen sowie auf der methodischen Ebene vielfältige kreative Medien und eventuell Aspekte des Authentic Movements.
Leitung: Anna Pohlmann und Antje Feistel

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Therapie+Muttergöttin
Sudhir Kakar

Das indische Selbst ohne Zeit und Raum
aus: Zeit Online – Wissen
von Sudhir Kakar

Bei meinen Reisen in  Europa und den Vereinigten Staaten werde ich oft gefragt, ob Psychoanalyse überhaupt möglich sei in einer traditionellen nichtwestlichen Gesellschaft, die sich in ihren Familienstrukturen und in ihren religiösen und kulturellen Werten so sehr vom bürgerlichen Westen unterscheidet, wo die Psychoanalyse entwickelt wurde. Ich gebe nicht die einfache Antwort, dass indische Analytiker in westlich-modernen Inseln wie Delhi, Bombay, Kalkutta und Bangalore praktizieren. Dort, unter den Angehörigen der Ober- und oberen Mittelschicht, gibt es genügend viele Patienten, die das Freudsche Bild vom Menschen und von den Ursachen seines Leidens akzeptieren und den Analytiker als ihren Verbündeten betrachten, der ihnen helfen soll, ihre Individualität zu verwirklichen.

Ich weiß, dass der Frager wissen will, welche Bedeutung die Psychoanalyse für die Mehrheit der Inder hat, die in ihrer Kultur tief verwurzelt sind. Daher antworte ich: Ja, das traditionelle Indien ist in der Tat sehr anders. In Indien spielt die Großfamilie eine viel größere Rolle als die Kleinfamilie, Muttergöttinnen sind wichtiger als ein Vatergott, der Mensch gilt nicht als Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit, sondern als inter- und transpersonales Geschöpf. Außerdem gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem traditionellen Indien und dem modernen Westen, was die Vorstellung von einem erfüllten Leben angeht. Meine Erfahrung mit traditionellen indischen Patienten sagt mir aber, dass Psycho–analyse möglich ist. Man muss nur »die erforderlichen Anpassungen vornehmen«, wie jener indische Astrologe erklärte, als man ihn fragte, wie er Horoskope stelle, wo doch neue Planeten entdeckt worden seien, die in seinem überkommenen System nicht existierten.

Manche dieser Anpassungen betreffen die Theorie. Der indische Analytiker muss erkennen, dass einige psychoanalytische Vorstellungen von psychischer Reife, sozialem Verhalten, »positiven« oder »negativen« Lösungen von Entwicklungskonflikten und Komplexen (wie etwa dem Ödipuskomplex), die meist als universelle Wahrheiten daherkommen, tatsächlich Ausdruck von Erfahrungen und Wertbegriffen des europäischen Bürgertums sind.

Andere Anpassungen beziehen sich eher auf technische Aspekte. Beispielsweise wird in der traditionellen indischen Kindererziehung und in den sozialen Beziehungen Wert auf ein enges, symbiotisches Miteinander gelegt. Was der indische Patient vom Analytiker erwartet – Mitleid und Interesse, Wärme und Anteilnahme –, entspricht eher dem, was er von einem Guru erwartet, als dem westlichen Arzt-Patienten-Verhältnis. Ein indischer Analytiker, der seine Patienten behalten will, kann solche kulturellen Erwartungen nicht ignorieren, sondern muss seine therapeutische »Neutralität« innerhalb dieser Parameter gestalten.

Bei vielen traditionell orientierten indischen Patienten ist die Psychoanalyse aber vor allem deshalb möglich, weil sie, ebenso wie die Patienten im Westen, eine psychologische Modernität besitzen. Diese Modernität ist nicht mit historischer Modernität zu verwechseln, und sie ist auch nicht das Ergebnis der europäischen Aufklärung. Psychologische Modernität heißt, dass der Einzelne erkennt, dass er ein eigenes, komplexes Bewusstsein besitzt.

Es ist die Erkenntnis (und sei sie noch so vage, widerwillig oder konfliktbeladen), dass es subjektive Gefühle und Empfindungen (wie Zorn, Neid und Habgier) sind, die Leiden verursachen, und dass das eigene Bewusstsein helfen kann, gestörte Gedanken und Gefühle im Zaum zu halten und zu bearbeiten.

Traditionsbewusste Hindus würden dem zustimmen und darauf verweisen, dass menschliches Leiden durch die fünf Hauptleidenschaften Geschlechtstrieb, Zorn, Habsucht, Schwärmerei und Egoismus verursacht wird. Auch ein Buddhist würde das Leiden auf innere Ursachen zurückführen, auf Wahrnehmungstrübungen infolge von Angst, Habgier und Neid, die allesamt Ausdruck von Festhaltenwollen sind. Ob im traditionellen Indien oder im modernen Westen – die Psychoanalyse ist nur bei »psychisch modernen« Menschen möglich, denen klar ist, dass nicht externe Kräfte (ein zorniger Gott, ein böser Geist, das Karma eines früheren Lebens), sondern sie selbst die Quelle und die potenziellen Heiler ihres seelischen Leidens sind.

Es gibt jedoch eine Schwierigkeit. Für den traditionellen Inder ebenso wie für den modernen westlichen Patienten, der einen Psychoanalytiker aufsucht, ist Introspektion der Königsweg zur Überwindung von seelischen Problemen. Aber die traditionellen indischen Methoden, die verschiedenen psycho-philosophischen Meditationsschulen, sind nicht dasselbe wie die Selbsterforschung, die in der Psychoanalyse gefordert wird. Die Psychoanalyse, eine abendländische Wissenschaft, stützt sich auf die introspektiven Elemente der späthellenischen Philosophie, in der sich das Selbst durch die aktive Betrachtung des eigenen Lebens definierte, wie dies in der sokratischen Formel des »Erkenne dich selbst« zum Ausdruck kommt.

Die Inder, genauer gesagt die Hindus, kennen eine ähnliche Formel – atmanam vidhi (»Erkenne dein Selbst«), doch das Selbst (atman) unterscheidet sich wesentlich von dem, was Sokrates darunter versteht. Es ist ein metaphysisches, kein biografisches Selbst, losgelöst von Zeit und Raum und daher ohne die lebensgeschichtliche Dimension, die der Kern der Psychoanalyse ist.

Ein traditioneller Inder ist daher psychologisch modern, aber er muss nicht psychologisch bereit im psychoanalytischen Sinne sein. Ganz abgesehen von den introspektiven Fähigkeiten, die der einzelne Patient, ob Europäer oder Inder, mitbringt, muss also die biografische Introspektion erlernt werden, sodass ein indischer Analytiker zunächst sehr viel didaktischer vorgehen wird als sein westlicher Kollege. Und wenn sich sein Patient immer wieder sträubt, den Weg zum biografischen Selbst zu beschreiten, kann sich der indische Analytiker jedes Mal mit dem Gedanken trösten, dass Freud selbst den Beruf des Psychoanalytikers als einen von drei unmöglichen Berufen bezeichnet hat. Allerdings wird er Freuds Worte kaum mit der gleichen befreienden Ironie verwenden können.

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Sudhir Kakar lebt als Psychoanalytiker in Goa, Indien. Er lehrte an zahlreichen herausragenden Universitäen in USA, Asien, und Europa auch am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seine Bücher wurden in 21 Sprachen übersetzt und ergehört zu den 25 renommiertesten Intellektuellen unserer Zeit. Zuletzt ist bei C.H. Beck von ihm erschienen: „Freud lesen in Goa“ (2008)

Tanzimprovisation – Das Spiel mit Körper, Raum und Zeit

In diesem Workshop widmen wir uns den drei essentiellen Bereichen des Tanzes Körper, Raum und Zeit. Mit Hilfe zeitgenössischer Tanztechniken und -konzepten wollen wir folgenden Fragen spielerisch improvisierend nachgehen: Wo und wie entsteht Bewegung im Körper? Welche Räume gibt es im Innen und im Außen? Wie verändert sich Bewegung mit und in der Zeit?  Abschließend soll das in der Improvisation entstandene Bewegungsmaterial genutzt werden um kleine tänzerische Szenen zu gestalten.
Kosten: 120 Euro
Leitung: Magdalena Jäger
Zur Zeit kein Angebot

 

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Interkultureller
Tanz und Therapie

Da Tänze als kulturelle Aufführungen zu verstehen sind, können sie im besonderen Maße zu dieser Entwicklung und zur Entdeckung des Fremden in anderen Kulturen als Alterität beitragen. Tänze können Menschen für die Vielfalt von unterschiedlichen Kulturen sensibilisieren. Aufgrund ihrer Körperlichkeit besteht im Tanz die Möglichkeit zu unmittelbaren Erfahrungen, die weniger von Rationalität und Funktionalität geprägt sind. Dadurch kann im Praktizieren der Rhythmen und Formen fremder Tänze ebenso wie im Zuschauen das körperliche Erleben zur Akzeptanz und zum Verständnis des Fremden führen. Indem diese körperliche Erfahrung assimiliert ins Bewusstsein dringt, könnten durch neue Figurationen im Tanz verloren geglaubte Identitäten der eigenen und fremden Kultur wiederentdeckt werden und zu hybriden Form von Gemeinschaft führen.

Authentic Movement

Authentic Movement Arm

Authentic Movement als eine Methode der Tanztherapie, bezieht sich in ihrer Ursprungsform auf die jungianisch orientierte aktive Imagination auf der Bewegungsebene. Durch die nicht willentlich beinflussten Bewegungserfahrungen können archetypische Bilder entstehen und zum Ausdruck kommen. Dieser prozessorientierte Ansatz stimuliert ohne musikalische Beeinflussungden authentischen Bewegungsfluß, mit der Zielsetzung, die inneren Bedürfnisse authentisch auszudrücken. Der Tanz wird als Medium genutzt, um in tiefe Schichten der Persönlichkeit, als Quelle der Bewegung, einzutauchen. Verschüttete und unbewusste Erinnerungen können über die freie Bewegung ins Bewusstsein dringen und im Tanz zum Ausdruck und zur Darstellung kommen. Im Folgen der willkürlichen Bewegungsimpulse können Körperempfindungen und Sinneseindrücke entstehen, die sowohl den Zugang zu archaischen Bewegungsimpulsen als auch spirituellen Erfahrungen eröffnen können. unterstützt von vielfältigen Medien, um mit sich „Selbst im Spiegelbild des Anderen“ in Berührung zu sein und dem Körper als emotionalen Erfahrungsraum zu begegnen und seinen Gedächtnisspuren näher zu kommen.

Authentic Movement Intensivseminar

Das Seminar findet statt in der Max-Brauer-Allee 72, 22765 Hamburg

Psychotherapeutische
Tanztherapie

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Die Weiterbildung ist in der inhaltlichen und praktischen Vermittlung so aufgebaut, dass zum Ende der Weiterbildung in vielfältigen klinischen, psychotherapeutischen und/oder kreativen Arbeitsfeldern mit der Methode der Psychotherapeutischen Tanztherapie verantwortungsvoll und zielgerichtet gehandelt werden kann.
Die Aufnahme in den einjährigen Grundkurs erfolgt nach einem erfolgreichen Zulassungsseminar. Nach dessen Beendigung erfolgt wiederum eine beiderseitige Überprüfung zur Eignung in den Aufbaukurs. Damit ist dann auf der Grundlage einer beruflichen Ausrichtung eine ausreichend psychische, physische Belastbarkeit verbunden einhergehend mit einer Aufnahmefähigkeit theoretischer Belange.
Schwerpunkt bildet die 4-jährige Weiterbildungsgruppe, die als personen- und gruppenzentriertes Verfahren eine Kombination von konfliktzentrierter, übungs- und erlebnisorientierter Arbeitsweise beinhaltet. Eine tiefenpsycho-logische und phänomenologische Sichtweise und symboltheoretische Überlegungen in Bezug zu neueren Erkenntnissen der Tanzwissenschaft bilden das theoretische Konzept. Aufbauend auf Konzepten und Techniken der Tanztherapie aus den USA, basierend auf dem Ausdruckstanz und der Bewegungsanalyse von Rudolf von Laban gewinnen Entwicklungen des Zeitgenössischen Tanzes an Bedeutung.
Seit 2007 hat eine Erweiterung des Instituts zum -LoCura- als interkulturelle Tanzplattform stattgefunden. Entsprechend werden damit zeitgemäß urbane Tanzkulturen und interkulturelle Betrachtungsweisen in die Gesamtkonzeption miteinbezogen. Im 3. Jahr ist die Behandlungsstufe erreicht die mit der geleiteten Supervisionsgruppe die professionelle Tätigkeit unterstützt.
Lehrtherapie, Kontrollanalyse und Theorieveranstaltungen und regionale Arbeitsgruppen bilden den weiteren Rahmen zu einer klinischen Ausrichtung innerhalb eines kunsttherapeutischen Verfahrens. Insgesamt ist bis zum Abschluss nach einem erfolgreichen Colloquium von einer Gesamtzeit von ca. 5 Jahren auszugehen.
Abschlusszertifikat mit Titel: Psychotherapeutische Tanztherapeutin PITTH.

1. Zulassungsseminar am 21. Mai 2016    2. am 10. September 2016   3. am 29. Januar 2017

1. Seminar Weiterbildung am 4. / 5. März 2017

 

Die Anmeldung kann schriftlich oder per mail erfolgen.
Leitung: Anna Pohlmann

Zur Anmeldung:

Das 2. Zulassungseminar findet statt in der Max-Brauer-Allee 72, 22765 Hamburg

Tanztherapie und Selbsterfahrung

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Dieses Angebot richtet sich an Personen die durch den Tanz und in der Begegnung mit „den Anderen“ mehr über sich erfahren möchten. Den Hintergrund bilden verschiedene tanztherapeutische Methoden, in denen der zeitgenössische Tanz eine besondere Bedeutung einnimmt. In seiner Vielfältigkeit vermittelt er Neugier und Freude an der Erforschung des Unsichtbaren, des Versteckten und Abwesenden. Die tänzerische Improvisation ermöglicht das Erleben des eigenen kreativen Potenzials, das in der bewussten Gestaltung von Bewegung im Tanz genutzt wird, um neue Bewegungs- und Handlungswege zu entdecken. In der Reflexion des Erlebten entsteht ein Raum, um eventuell inneren und äußeren Konflikten zu begegnen, Wege aus krisenhaften Situationen zu finden und ein tieferes Verständnis von unbewussten Verhaltensweisen zu erlangen.

Zeit: Freitag von 18:00 – 20:00 Uhr (Jahresgruppe)
Beginn: Freitag 9. Juni    Kosten: 90 Euro monatlich

Kostenloses Vorgespräch ist zur Teilnahme an der Gruppe erforderlich.
Termine nach Vereinbarung

Leitung: Magdalena Jäger